Photovoltaik-Praktikertage in Kärnten, Oberösterreich und Wien

Kärnten: Mittwoch, 24. September 2014 | Blumenhalle, St. Veit/Glan

Oberösterreich: 6. oder 9. Oktober 2014 | Wels

Niederösterreich: Freitag, 24. Oktober 2014 | Landhaus, St. Pölten
Vortragsthemen u.a.:

· Stand und Zukunft der österreichischen PV-Förderung
· Eigenverbrauch – Kosten, Grenzen und Sinnhaftigkeit
· Stromspeicher – technische Grundlagen, Praxis, Sicherheit und Normen
· Infrarot-Thermografie zur Qualitätssicherung & Kontrolle von PV-Modulen
· Steuerliche Beurteilung von PV-Anlagen
· R11-1 – Die Richtlinie in der Praxis
· Mängel bei der Errichtung von PV-Anlagen
· Kärnten: im Anschluss Werksbesichtigung KIOTO SOLAR

Programm:
Das jeweilige Programm finden Sie im Anhang oder online unter
Programm Photovoltaik Praktikertag in Kärnten, 24. September

Programm Photovoltaik Praktikertag Niederösterreich, 24. Oktober

Programm Photovoltaik Praktikertag Oberösterreich folgt in Kürze
Aussteller:
Firmen präsentieren Ihre neuesten Produkte und stehen für spezielle Fragen gerne zur Verfügung. Interessierte Firmen werden um entsprechende Anmeldung gebeten.

Teilnahme:
Eintrittspreis von Euro 95,- exkl. MwSt. für PVA-Mitglieder und Mitglieder der WKO Elektrotechnik;
Für Nichtmitglieder Euro 125,- exkl. MwSt..

Anmeldung als Teilnehmer oder Aussteller:
… mittels Formular im Anhang oder auch online unter
Anmeldung zum Photovoltaik Praktikertag Kärnten, 24. September

Anmeldung zum Photovoltaik Praktikertag Niederösterreich, 24. Oktober

Anmeldung Photovoltaik Praktikertag Oberösterreich folgt in Kürze

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Mit freundlichen Grüßen,
Vera Liebl

PHOTOVOLTAIC AUSTRIA Federal Association | Die Interessensvertretung für Photovoltaik in Österreich | Neustiftgasse 115A/19 | 1070 Wien | ZVR 104089529 | ATU 61842199 | Tel. +43 (0)1 522 35 81 | Fax -32 | E-Mail office@pvaustria.at | www.pvaustria.at

INNOVATION: From reed to pellet – from waste to energy

 Reed is a natural fast growing “burden” in agriculture. To avoid every years burning of reed, we found another way of making use out of it…

weiterführende  INFORMATIONEN:

=>> Pellet

=>> TEKO

Für ein friedliches und nachhaltiges Europa

Der 26. Juni ist ein ent­scheid­ender Tag:

Die Regierungs­chefs der EU-Länder beraten in Brüssel über Europas Energiezukunft.

Werden sie vor den mächtigen Lobbys in die Knie gehen und bleiben wir von schmutziger, un­sicherer Energie abhängig?

Oder setzen wir auf weniger Energie­ver­schwend­ung, klima­freundliche ,

saubere und sichere Energie ohne Atom, Kohle, Öl und Gas?

Hintergrundinformationen und Möglichkeiten etwas zu bewegen…

 

Quelle: Greenpeace/2014

Neues Rekordniveau bei globaler installierter Leistung von erneuerbaren Energieträgern dank wachsender politischer Unterstüztung in Entwicklungs- und Schwellenländern

Anfang 2014 unterstützten 95 Entwicklungs- und Schwellenländer den Ausbau von erneuerbaren Energien durch politische Maßnahmen. Dies entspricht einer Versechsfachung der nur 15 Länder mit Förderungsmechanismen in 2005.

Auf erneuerbaren Energieträgern basierende Stromproduktionskapazitäten wuchsen 2013 um 8.3 % und verzeichneten ein neues Rekordniveau. Mehr als 56% der Nettozugänge an globaler installierter Leistung im Strombereich entfielen auf erneuerbare Energieträger, welche nun fast ein Fünftel des Gesamtenergieverbrauchs bereitstellen.

Somit repräsentieren Entwicklungs- und Schwellenländer die überwältigenden Mehrheit der 144 Länder mit Energiepolitiken und Zielen für erneuerbare Energie. Die zunehmende Förderung von erneuerbaren Energien in Schwellen– und Entwicklungsländern steht in starkem Kontrast zu instabilen politischen Rahmenbedingungen in Europa und den Vereinigten Staaten, wo es teils sogar zu rückwirkenden Veränderungen von Förderungsmechanismen kam.

Laut dem Renewables 2014 Global Status Report (GSR), welcher während dem von den Vereinten Nationen ausgerichteten Sustainable Energy for All Forum in New York vorgestellt wurde, leisteten politische Fördermaßnamen und Regularien einen zentrale Beitrag zum Erreichen des neuen Rekordwerts für installierte Leistung erneuerbarer Energieträger. Ende 2013 betrug die installierte Leistung an erneuerbaren Energieträgern zur Stromproduktion rund 1,560 Gigawatt (GW), was einem Zuwachs vom 8,3% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Desweiteren basierten mehr als 22% der weltweiten Stromproduktion auf erneuerbaren Energien.

2013 arbeiteten schätzungsweise 6,5 Millionen Menschen weltweit direkt oder indirekt im Bereich der erneuerbaren Energieträger.

Höhepunkte des Jahres 2013:

  • Mehr als 56% der Nettozugänge an globaler installierter Leistung im Strombereich entfielen auf erneuerbare Energieträger.
  • Installierte Wasserkraftleistung stieg um 4% an (auf ca. 1.000 GW), welches rund einem Drittel des erneuerbaren-Enerigeleistungszuwachses in 2013 entspricht. Die installierte Kapazität aller weiteren erneuerbaren Energieträger zur Stromproduktion betrug Ende 2013 ca. 560 GW, welches einem Wachstum von fast 17% entspricht.
  • In 2012 wurden 19% des globalen Endenergieverbrauchs durch erneuerbaren Energien abgedeckt, welche 2013 weiter zunahmen. Hiervon entfielen 10% auf moderne erneuerbare Energieträger und 9% auf traditionelle Biomasse.
  • Zum ersten Mal wurde weltweit mehr Photovoltaik(PV)- als Windkraftleistung installiert.
  • Trotz des 22%igen Rückgangs in weltweiten PV Investitionen stieg die installierte Leistung an Photovoltaik um 27% an. Das Jahr 2013 war ein Rekordjahr für PV-Märkte mit Zugängen von rund 38 GW und einer installierten Gesamtleistung von ca. 138 GW. Mit einem Anteil von fast einem Drittel der globalen Leistungszugänge verzeichnete China ein enormes Wachstum, gefolgten von Japan und den Vereinigten Staaten.
  • China, die Vereinigten Staaten, Brasilien, Kanada und Deutschland führten weiterhin in Bezug auf installierte erneuerbare Stromkapazität.
  • In China übertraf Zuwachs erneuerbarer Stromkapazität zum ersten Mal fossile und atomare Leistungszugänge.
  • Vermehrt streben Städte und Regionen danach, den gesamten Energiebedarf einzelner Sektoren oder der gesamten Wirtschaft durch erneuerbare Energien abzudecken. Djibouti, Schottland und der Inselstaat Tuvalu wollen bis 2020 100% der Stromnachfrage durch erneuerbare Energien bedienen.
  • Uruguay, Mauritius und Costa Rica waren unter den führenden Ländern für Erneuerbare-Energieinvestitionen gemessen am Bruttoinlandsprodukt.
  • Ende 2013 betrug die weltweite Windkraftleistung 318 GW, dank Neuzugängen im Jahr 2013 von mehr als 35 GW. Trotz der Rekordwerte der vergangenen Jahre sanken die Neuzugänge um rund 10 GW im Vergleich zum Vorjahr, was auf einen starken Rückgang des amerikanischen Marktes zurückzuführen ist.
  • Der Anteil der aus moderner Biomass, Solarenergie, und Geothermie erzeugten Wärme und Kälte ist immer noch relativ gering, wuchs 2013 aber stetig und beträgt derzeit ca. 10%.
  • Weltweite Neuinvestitionen in erneuerbare Energien beliefen sich auf mindestens USD 249.4 Milliarden in 2013 und waren wiederum niedriger als im Rekordjahr 2011.

 

„Die globale Wahrnehmung erneuerbarer Energien hat sich grundlegend verändert“ sagte Arthouros Zervos, der Vorsitzende von REN21. „Im Laufe der letzten 10 Jahre haben kontinuierlicher technologischer Fortschritt und die rasche Verbreitung vieler erneuerbarer Energietechnologien bewiesen, dass es nun nicht mehr um die Frage geht ob Erneuerbare eine Rolle in der Energieversorgung zu spielen haben, sondern wie man das Ziel einer Vollversorgung mit erneuerbaren Energien und uneingeschränkten Energiezugang für alle am schnellsten erreichen kann. Damit dies Realität werden kann, muss sich die heutige Denkweise grundlegend ändern: Die Beibehaltung des Status Quos, welcher auf einem Patch-work aus Politiken und Maßnahmen beruht, reicht nicht mehr aus.“

 

Quellenhinweis: REN21 – Der REN21 2014 Renewables Global Status Report wird im Rahmen des UN Sustainable Energy for All Forums am Mittwoch, den 4. Juni 2014, um 12:30 in der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in New York vorgestellt. Die Zusammenfassung des neuen Berichts ist für Medienvertreter unter folgendem Link zur Einsicht erhältlich: http://www.ren21.net/gsr

 

 

Licht am Horizont

Ein positiver Wochenstart für die weltweite Energiepolitik.

US-Präsident Barack Obama hat diesen Montag erstmals Treibhausgasziele für die Kohle-Kraftwerke in den USA vorgelegt. Danach sollen die über 1.000 Anlagen bis 2030 30% weniger CO2 ausstoßen als 2005. >>>http://derstandard.at/2000001703196/

Der US-Präsident hat für seinen Schritt in die richtige Richtung weltweites Lob erhalten und einen Schub in der zuletzt stagnierten Klima- und Energiepolitik in Europa und Asien ausgelöst.

Heute hat das weltweit anerkannte Netzwerk REN21 eine neue Studie veröffentlicht und mit 2013 einen neuen Rekord bei der Nutzung erneuerbarer Energien bestätigt. >>>http://science.orf.at/stories/1740002/

In der EU gingen rund drei Viertel der neuen Kraftwerks-Kapazitäten in 2013 auf das Konto alternativer Energieträger. 

Österreich ist anders:

In Österreich wird gerade die „Sonnensteuer“ auf Eigenverbrauch des selbst produzierten Sonnenstroms vom Finanzminister vorgelegt und im Parlament beschlossen werden.

Dadurch wird in Österreich der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter gedrosselt, die Entwicklung der damit verbundenen Wirtschaftszweige noch weiter behindert und im internationalen Vergleich schon bald das Schlusslicht übernommen werden…