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Neues Förderprogramm „stationäre Solarspeicher“

Mit neuen Förderungen will Oberösterreich die Stromerzeugung aus Sonnenkraft weiter vorantreiben. Seit September gibt es nun erstmals Förderungen zur Speicherung von Solarstrom. Gut eine Million Euro stehen dafür zur Verfügung.

Solarstromspeicher sind noch ziemlich teuer. Die Preise für eine Haushaltsanlage reichen von 6.000 Euro bis 15.000 oder gar 20.000 Euro. Abhängig ist der Preis natürlich von der Technologie – Blei Akkus sind günstiger als Lithium-Ionen-Akkus – und den technischen Feinheiten der Speicheranlagen. In Oberösterreich werden künftig nur die teureren Akkus auf Lithium-Basis gefördert, und zwar mit 800 Euro je Kilowattstunde Nennkapazität oder maximal 50 Prozent der Brutto-Anschaffungskosten.

Höchstförderung von 4.800 Euro

Gefördert werden Speicher bis zu einer Nennkapazität von 6 Kilowattstunden, was also eine Höchstförderung von 4.800 Euro je Förderwerber ausmacht. Die Förderung können nur Personen beantragen, die ihren Hauptwohnsitz in Oberösterreich haben und den stationären Solarstromspeicher in Oberösterreich für ihren Haushalt nutzen.

Für Landesrat Rudi Anschober (Grüne) haben die Anlagen den Vorteil, dass der tagsüber produzierte, aber nicht verbrauchte Sonnenstrom nicht mehr zum geringen Markpreis ins Netz eingespeist werden muss, sondern zu einem beliebigen Zeitpunkt, etwa in der Nacht, selbst verbraucht werden kann.

5.000 neue Anlagen im Jahr 2013

Ob sich so ein Speicher auszahlt, hängt natürlich von den Kosten dafür, den Einspeistarifen und den Nutzungsgewohnheiten der Hausbesitzer ab. Insgesamt hat es in Oberösterreich, so Anschober, im vergangenen Jahr den bisher größten Zuwachs an Photovoltaikanlagen in Oberösterreich gegeben. 5.000 neue Anlagen seien dazugekommen, insgesamt gebe es derzeit gut 15.500 Photovoltaikanlagen in Oberösterreich. Was einer Fläche von etwa 130 Fußballfeldern entspreche.

0,8 Prozent des gesamten Oberösterreichischen Stromverbrauchs würden von ihnen produziert. Wie er am besten in Haushalten gespeichert werden kann, damit beschäftigt sich eine Tagung des oberösterreichischen Energiesparverbandes am 25. September in Linz.

Alle DETAILS zur Förderung finden Sie hier: Förderprogramm „Stationäre Solarspeicher“

Quelle: Land-OÖ und ORF-News vom 7.9.2014  (http://ooe.orf.at/news/stories/2667189/)